Die Linke & Piraten https://fraktion-die-linke-piraten-en.de Kreistagsfraktion des Ennepe-Ruhr-Kreis Tue, 10 Aug 2021 08:27:55 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.9.3 https://fraktion-die-linke-piraten-en.de/wp-content/uploads/2021/03/cropped-Umriss-EN-Kreis-512x512-kariert-2-32x32.png Die Linke & Piraten https://fraktion-die-linke-piraten-en.de 32 32 Erfolg. Luca-App ist Geschichte https://fraktion-die-linke-piraten-en.de/erfolg-luca-app-ist-geschichte/ Thu, 01 Jul 2021 11:05:57 +0000 https://fraktion-die-linke-piraten-en.de/?p=208 Ja, wenn man die Pressemeldungen der Kreisverwaltung liest, steht da nicht Linke und Piraten hätten das erreicht. Aber durch unser Engagement war die Kreisverwaltung letztlich gezwungen, Farbe zu bekennen. Wir haben Akteneinsicht genommen und eine Anfrage gestellt sowie in den Ausschüssen fragen gestellt. Letztlich haben wir einen Antrag auf sofortige Kündigung gestellt.

Schon in der Kreisausschusssitzung ist klar geworden, dass außer der SPD alle anwesenden Fraktionen die Luca-App kritisch sehen und eine klare Aussage über den Fortbestand des Vertrages einforderten. Im Kreistag wollte sich zwar keine Fraktion unserem Antrag anschließen, obwohl wir ihn auf eine fristgerechte Kündigung reduziert haben. Aber das war keine Entscheidung in der Sache, sondern hatte rein politische Gründe. Da wird zu sehr in Lagern gedacht. CDU und Grüne haben sich immerhin enthalten. Die Verwaltung war uns ja auch zuvorgekommen und hat so den kritischen Fraktionen die Möglichkeit gegeben, zu erklären, dass man ja auch für das Ende des Vertrages wäre, aber die Verwaltung ja bereits erklärt hätte, den Vertrag fristgerecht zu kündigen.

Für uns war das jedoch nicht genug. Ob eine Verwaltung verkündet, den Vertrag Ende Juli kündigen zu wollen, oder der Kreistag selbiges beschließt, ist ein großer Unterschied. Die Verwaltung ist letztlich der Landrat und wenn der es sich wieder anders überlegt, kann er sich einfach umentscheiden. Der Kreistag tagt in der Regel nur vier mal im Jahr und an seine Beschlüsse muss sich auch der Landrat halten. Wenn ein solcher Beschluss nicht zur Anwendung kommen soll, muss er vom Kreistag zurückgenommen werden.

Für die Menschen im Ennepe-Ruhr-Kreis ist es wichtig eine verlässliche Grundlage für ihre eigenen Entscheidungen zu haben. Ein Kreistagsbeschluss stellt eine solche verlässliche Grundlage dar. Die anderen Fraktionen waren dazu nicht bereit. Das spricht für sich.

Iris ist kein Ersatz für Luca-App

Der Kreis rettet sich jetzt mit der Erklärung, dass an die Stelle der Luca-App bald das neue Iris-Gateway treten wird. Dies bedeutet, dass sich Gastronomie, Einzelhandel, Vereine usw. eine neue Lösung für die Erfüllung ihrer Pflichten aus der Verordnung des Landes suchen müssen. Iris selbst ist nicht die Lösung für die Aufzeichnungen vor Ort, sondern lediglich eine Schnittstelle, über die dem Gesundheitsamt die Daten übermittelt werden. Insofern ersetzt Iris die Luca-App nur in der Kreisverwaltung. Die Betriebe und die Menschen im Kreis müssen jetzt selbst nach einer individuellen Lösung suchen. Für Gastronomie, Einzelhandel, Vereine usw. bedeutet das, dass sie sich eine neue Software suchen müssen oder zur Zettelwirtschaft zurückkehren. Für BesucherInnen dieser Orte bedeutet es, dass sie sich u.U. für jeden Ort eine andere App installieren müssen.

Dafür kann die Kreisverwaltung nichts, aber man kann ihr schon vorwerfen, dass sie mit dem Luca-Experiment, auf eine Lösung mit absehbarem Ende gesetzt hat und billigend in Kauf genommen hat, dass sich die Betroffenen nicht nach anderen Lösungen umsehen und sich so keine einheitliche, dauerhafte Lösung etablieren konnte. Denn die 60 Alternativen zur Luca-App stehen nicht erst durch Iris zur Verfügung.

CheckIn mit CoronaWarnApp – leider nicht in NRW

Die Landesregierung NRW könnte dem begegnen, indem sie in Ihrer Coronaschutzverordnung die Coronawarnapp für die Kontaktrückverfolgung zulässt. Sachsen hat diese nicht nur zugelassen, sondern als zu bevorzugende Lösung in ihrer Verordnung herausgestellt.

Die CoronaWarnApp wird bereits durch den Bund bezahlt und hat eine hohe Verbreitung. Da sie die Betroffenen direkt informiert, erspart sie den Weg über das Gesundheitsamt und ist somit schneller und entlastet die Behörde. Darüber hinaus bietet sie die Möglichkeit zur Speicherung des digitalen Impfpasses und stellt aktuelle Infomration zum Stand der Pandemie zur Verfügung.

Aktuelle erfüllt die CWA die Anforderungen aus der Verordnung nicht. Wenn man sich jedoch ansieht, wie selten auf die hinterlegten Daten, sei es bei der Luca-App oder jeder anderen Methode, zugegriffen wird, sollte bei Abwägung von Aufwand und Nutzen der CWA der Vorzug gegeben werden auch wenn damit keine Weitergabe von Daten an die Gesundheitsämter möglich ist. Aber notig war das bisher sowieso nur in Ausnahmefällen.

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Luca-App: Wir fordern die fristlose Kündigung https://fraktion-die-linke-piraten-en.de/luca-app-wir-fordern-die-fristlose-kuendigung/ https://fraktion-die-linke-piraten-en.de/luca-app-wir-fordern-die-fristlose-kuendigung/#comments Tue, 08 Jun 2021 12:59:42 +0000 https://fraktion-die-linke-piraten-en.de/?p=196 Schon vor Vertragsunterzeichnung waren von verschiedenen Experten vielfältige Probleme beim Einsatz der
Luca-App bzw. des Luca-Systems bekannt. Der Vertrag zwischen dem Kreis und dem Unternehmen culture4life GmbH wird von der Verwaltung als kostenloser unverbindlicher Test angesehen. Deshalb fühlte sie sich auch nicht verpflichtet den Kreistag in diese Entscheidung einzubeziehen oder dem Datenschutz oden den Sicherheitsbedenken der Experten Beachtung zu schenken. Auf Nachfrage stellt sich heraus, dass das Gesundheitsamt seit Beginn der Pandemie, lediglich zweimal Listen von Veranstaltungsorten angefordert hat.

Für das Gesundheitsamt spielt die Rückverfolgbarkeit bei der Bekämpfung der Pandemie also praktisch keine Rolle. Der Vertrag mit der Luca-App wurde also nicht abgeschlossen, um die Arbeit im Gesundheitsamt zu verbessern, sondern vor allem weil eine gut gemachte PR-Kampagne in der Öffentlichkeit den Eindruck erweckt hat, dass nur mit der Luca-App Lockerungen möglich wären. Auch die Händler und Gastronomen ließen sich durch die Werbung und die EN-Agentur für die Luca-App begeistern. Mit dem Angebot einer kostenlosen Nutzung der Luca-App durch einen Vertragsabschluss als „Modellregion“ ist der Kreis einem beliebten Verkauftrick zum Opfer gefallen. Einmal eingeführt, wird man sich später schwer tun eine andere Lösung zu etablieren, selbst wenn diese besser sein sollte.

Gleichzeitig zeigt der Kreis jedoch erste Anzeichen einer Exit-Strategie. In seiner Antwort auf unsere Anfrage weist die Verwaltung ungefragt darauf hin, dass die Luca-App möglicherweise nicht mehr die Anforderungen der CoronaSchutzVerodnung von NRW erfüllt.

In der Gesamtschau aller Fakten ergibt sich für uns ein eindeutiges Bild. Die zentrale und somit umfassende Datenspeicherung steht in keinem Verhältnis zu dem sehr geringen Nutzen der erfassten Daten für die Pandemiebekämpfung. Ein solches System, noch dazu mit erheblichen Schwächen sowohl im Datenschutz als auch in der Sicherheit der Systeme, sollte vom Ennepe-Ruhr-Kreis nicht verwendet werden. Auch nicht im Testbetrieb.

Deshalb fordern wir die sofortige fristlose Kündigung des Vertrages mit culture4life GmbH.

Unseren Antrag dazu finden Sie hier:

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Sachstandsbericht zur Luca-App https://fraktion-die-linke-piraten-en.de/sachstandsbericht-zur-luca-app/ Wed, 19 May 2021 13:28:30 +0000 https://fraktion-die-linke-piraten-en.de/?p=168 Der Kreis hat einen Kooperationsvertrages mit den Betreibern der Luca-App culture4life GmbH geschlossen. Dies soll den Einsatz der Luca-App zur digitalen Kontaktnachverfolgung ermöglichen. Die App steht heftig in der Kritik, weil sie erhebliche Probleme bei Funktion und Datenschutz aufweist. Die EN-Agentur hat den Einsatz der App vorangetrieben und sämtliche neun Marketingvereine der Städte für den Einsatz der Luca-App gewonnen.

Eine Beteiligung der Politik gab es nicht. Deshalb haben wir zunächst Akteneinsicht in die Entscheidungsfindung innerhalb der Kreisverwaltung und den Vertrag genommen. Zur Sitzung des Ausschusses für Gesundheit, Soziales und Inklusion (GSI) am 1. Juni haben wir beantragt, dass die Verwaltung schriftlich einen Sachstandsbericht liefert.

Wir haben dazu zunächst die Sitzung des Ältestenrates am 17. Mai abgewartet und noch am selben Abend den Antrag gestellt, diesen Sachstandsbericht auf die Tagesordnung des Ausschusses zu setzen. Am nächsten Tag, den 18. Mai, erhielten wir die Einladung zur Ausschussitzung auf der der von uns beantragte Tagesordnungspunkt nicht aufgeführt wurde. Anschließend wurde uns von Frau Ramme mitgeteilt, dass wir unseren Antrag zu spät eingereicht hätten. Dies entspricht jedoch nicht mit der Geschäftsordung des Kreistages. Die Einladungsfrist für Ausschüsse beträgt 14 Tage. Die Einladung musste also bis spätestens 18. Mai 24 Uhr erfolgen. Ein Antrag zur Tagesordnung, der am 17. Mai eingeht, ist deshalb noch rechtzeitig eingegangen. Außerdem können Tagesordungspunkte, synonym zu Kreistagssitzungen, noch innerhalb der Hälfte der Einladungsfrist nachgereicht werden. So oder so, ist unser Antrag vom 17. Mai also ein gültiger Antrag zur Tagesordnung für den 1. Juni. Wir sind gespannt wie die Verwaltung auf unseren Einwand reagiert.

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Kreis betreibt Tatsachenverdrehung https://fraktion-die-linke-piraten-en.de/kreis-betreibt-tatsachenverdrehung/ Mon, 26 Apr 2021 10:08:41 +0000 https://fraktion-die-linke-piraten-en.de/?p=163 Der Kreis erweckt nur den Anschein, Vorerkrankte nun doch impfen zu wollen.

Nach dem in dieser Woche gestellten Antrag der Fraktion DIE LINKE & PIRATEN an den Kreis, auch Termine für Vorerkrankte zu ermöglichen, versucht der Kreis nun öffentlich, seine eigenen Versäumnisse zu kaschieren. Und er verdreht dabei die Tatsachen. Beleg dafür ist die Pressemitteilung vom 21. April „Corona: Kreis schließt Aktion für chronisch Kranke ab und startet neue“.

Helmut Kanand, Fraktionsvorsitzender der Fraktion DIE LINKE & PIRATEN: „Wir begrüßen es, dass die Verwaltung damit nach drei Wochen wieder eine Impfmöglichkeit für Vorerkrankte im Impfzentrum schaffen möchte. Leider können sich jedoch chronisch Kranke nur um einen Termin im Impfzentrum bewerben, mehr nicht. Ob und wann sie tatsächlich geimpft werden, bleibt im Unklaren.“

Denn in der Pressemitteilung wird chronisch Kranken wenig Hoffnung gemacht, auf diesem Wege bald einem Impftermin zu bekommen. Es entsteht nach wie vor der Eindruck, dass Personen, die aufgrund ihres Alters impfberechtigt sind, bevorzugt werden. Ebenso scheinen Personen aus impfberechtigten Berufsgruppen, deren „Nachfrage … nach wie vor hoch“ ist, Vorrang vor chronisch Kranken zu haben. Offenbar hält der Kreis die Vorerkrankten aufgrund ihres jüngeren Alters für weniger gefährdet.

Deshalb möchte die Fraktion DIE LINKE & PIRATEN in einer aktuellen Anfrage zu ihrem Antrag an den Kreis wissen, aus welchem Erlass sich die nachrangige Berücksichtigung chronisch Kranker, die der Kreis anführt, ergibt und welche Anteile an den Impfstoffmengen chronisch Kranken überhaupt zur Verfügung stehen?

Fakt ist, dass seit dem 28.3. für Vorerkrankte keine Möglichkeit besteht, sich Impfzentrums für eine Impfung anzumelden, sondern der Kreis diese Aufgabe an die Hausärzte abschieben will, obwohl er eigentlich verpflichtet wäre, diesen Personenkreis vorrangig zu impfen.

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Mehr Impfmöglichkeiten für Vorerkrankte schaffen https://fraktion-die-linke-piraten-en.de/impfmoeglichkeiten-fuer-vorerkrankte-im-impfzentrum-schaffen/ Sun, 18 Apr 2021 20:00:30 +0000 https://fraktion-die-linke-piraten-en.de/?p=139 Die Kreistagsfraktion DIE LINKE & PIRATEN beantragt beim Landrat, unverzüglich für Vorerkrankte eine Impfmöglichkeit im Impfzentrum des Kreises zu schaffen. Damit soll die Benachteiligung von Vorerkrankten durch die Kreisverwaltung beendet werden.

Ab dem 8. April können Vorerkrankte auch bei ihren Hausärzten geimpft werden, aber das ist nach dem Impferlass des Landes vom 31.März nur eine alternative Möglichkeit zur Impfung. Laut Impferlass sind Personen unter 60 Jahren mit Vorerkrankungen nach der CoronaImpfverordnung in der Regel in den Impfzentren zu impfen.

Eine Möglichkeit zur Vereinbarung eines Impftermins suchen Vorerkrankte aber vergeblich auf der Kreisseite. Stattdessen schiebt der Kreis alle Vorerkrankten pauschal an die Hausärzte ab: „Seit dem 7. April haben die Hausärzte die Impfungen chronisch kranker Menschen übernommen. Termine werden direkt mit den Praxen vereinbart.“ So lautet es lapidar auf der Kreisseite.

Die besondere Betroffenheit von Vorerkrankten wird vielfach verkannt. Vorerkrankte können sich schwerer vor einer Infektion schützen als Ältere. Deshalb wollen DIE LINKE & PIRATEN die Benachteiligung durch die Einschränkung auf die Impfung beim Hausarzt beseitigen.

Menschen ab 60 sind schon häufig im Rentenbezug. Sie können ihre Kontakte weitgehend selbst bestimmen und sich ihrem persönlichen Risiko entsprechend selbstbestimmt einschränken.

Die Vorerkrankten sind ihnen bei der Priorisierung der Impfberechtigung zwar gleichgestellt, aber jünger und oft berufstätig. Daher sind sie nicht in der Lage, ihre Kontakte derart einzuschränken, wie dies altersbedingt Impfberechtigten möglich ist. Ihnen wird jedoch aktuell vom Kreis eine Impfung im Impfzentrum verweigert, obwohl sie aktuell impfberechtigt sind. Hausärzte haben bisher auch zu wenig Impfdosen.

Sollte der Landrat keine Impfmöglichkeiten für Vorerkrankte schaffen, wollen DIE LINKE & PIRATEN den Kreistag in einer Sondersitzung darüber entscheiden lassen.

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Impfquote im Kreis ist zu niedrig – wir fragen nach https://fraktion-die-linke-piraten-en.de/impfquote-im-kreis-ist-zu-niedrig-wir-fragen-nach/ Tue, 30 Mar 2021 21:30:22 +0000 https://fraktion-die-linke-piraten-en.de/?p=115 Im Ennepe-Ruhr-Kreis wird erheblich weniger gegen Corona geimpft als in anderen vergleichbaren Städten und Kreisen Nordrhein-Westfalens und zudem wird Vorerkrankten nicht die Möglichkeit gegeben, sich – wie im Erlass des Landes NRW vorgesehen – bis zum 8. April im Impfzentrum des Kreises impfen zu lassen. Diese Fakten haben jetzt die Kreistagsfraktion DIE LINKE & Piraten veranlasst, die Initiative zu ergreifen und den Landrat aufzufordern, diese Missstände zu erklären.

Kreis liegt im Vergleich weit zurück

Nach Zahlen der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) wurden bis zum 25. März im Ennepe-Ruhr-Kreis ca. 115 Impfdosen je 1000 Einwohner verabreicht. Im Vergleich liegt der Kreis damit auf Platz 25 von 27 Städten/Kreisen in NRW, die von der KVWL betreut werden.Die Stadt Hagen hat beispielsweise inzwischen 158 Impfdosen pro 1000 Einwohner verimpft. Der Durchschnitt der Städte und Kreise liegt bei 128 Impfdosen auf 1.000 Einwohner gerechnet. Laut dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) liegt dieser bedenkliche Zustand im EN-Kreis nicht an der Logistik, denn dort heißt es: „Die Impfdosen werden dabei entsprechend der Bevölkerungszahl gleichmäßig und gerecht verteilt.“
Die Fraktion DIE LINKE & Piraten sieht die aktuell niedrige Impfquote im EN-Kreis kritisch. Fraktionsvorsitzender Helmut Kanand: „Dass im EN-Kreis nicht schnell genug geimpft wird, ist offensichtlich. Deshalb setzen wir als DIE LINKE & Piraten-Fraktion uns dafür ein, dass die Impfquote im EN-Kreis rapide nach oben geht. Dies haben wir dem Landrat entsprechend mitgeteilt und eine Erklärung dieser suboptimalen Situation verlangt!“

Vorerkrankte bekommen kein Angebot

Neben der zu niedrigen Impfquote ist die Fraktion DIE LINKE & Piraten zunehmend besorgt über die Situation der Vorerkrankten im Ennepe-Ruhr-Kreis.
Laut MAGS-Erlass vom 24. März soll die Gruppe der Impfberechtigten nach Priorisierungsgruppe 2 (dazu zählen 70-79-jährige, Vorerkrankte und Angehörige bestimmter Berufe) bis zum 6. April zur Impfung frei gegeben werden. Die Kreisverwaltung hat danach angekündigt, dass für eine solche Freigabe im Ennepe-Ruhr-Kreis nicht genügend Impfstoff verfügbar ist.
Tatsache ist jedoch, dass am 26. März vom MAGS zusätzliche 130.000 Dosen des BioNTech -Impfstoffes für die Zeit bis zum 6. April zur Verfügung gestellt wurden. Die Kreisverwaltung hat darauf sofort mit längeren Öffnungszeiten des Impfzentrums reagiert, stellte zusätzliche Impfdosen jedoch nicht für Vorerkrankte zur Verfügung, sondern behält diese anderen Impflingen vor.
Vorerkrankte, die nach dem Erlass vom 24. März aus der Priorisierungsgruppe 2 bevorzugt zu impfen wären, wurden erneut vom Kreis mit dem Hinweis abgewiesen, dass diese ab dem 6. April bei den Hausärzten einen Termin für die Impfung bekommen könnten.
Dass der EN-Kreis sich nicht an den MAGS-Erlass hält, veranlasst die Fraktion DIE LINKE & Piraten, den EN-Kreis aufzufordern, hier schnellstmöglich für Abhilfe zu sorgen.

Unsere Anfrage zum herunterladen:

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